documenta naturae abhandlungen

ISSN 2626-4161 (Print) - ISSN 2626-9864 (Online)

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Bork Ilsemann: Ammonitenfauna, Biostratigraphie und lithologische Abfolge der Arietenton-Formation in der Tongrube Hottenrode.

 

ISBN 978-3-947953-05-9

 

Ausführlicher Titel:

Ammonitenfauna, Biostratigraphie und lithologische Abfolge der Arietenton-Formation (Sinemurium) in der Tongrube Hottenrode, Niedersachsen.

 

Erscheinungsdatum der Druckausgabe: 15. August 2021  (1. Auflage)

Verlag: amh-Geo - Aham bei Landshut

Umfang: 240 Seiten, zahlreiche Abbildungen & Tabellen, 29 Tafeln, Anhang  -  Softcover, Fadenheftung

Sprache: Deutsch

Gewicht in Gramm: ca. 900

Ilsemann, B. 2021: Ammonitenfauna, Biostratigraphie und lithologische Abfolge der Arietenton-Formation

54,50 €

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Kurzfassung
Die Tongrube erschließt Schichten des oberen Hettangium, Unter-Sinemurium und Ober-Sinemurium. In zwei nebeneinander liegenden Gruben ist übergreifend die komplette und im Profil rund 80 m mächtige Schichtenfolge der Arietenton-Formation aufgeschlossen. Sie beinhaltet eine Wechselfolge aus Mergeln und mächtigen Tonstein Horizonten mit darin eingeschalteten laminierten Ölschiefer und harten siltigen Bänken.
Im Liegenden stehen zudem 13,5 m Angulatenton sowie im Hangenden 11,5 m Obtususton an. Somit besitzt das Profil eine Gesamtmächtigkeit von rund 105 m mit einem Schichteinfall von 40-45° S-SE. Neben der detaillierten lithologischen Aufnahme und Beschreibung des Arietenton-Profils wird deren Ammonitenfauna intensiv studiert anhand deren Erkenntnisse eine biostratigraphische Einteilung in Zonen und Subzonen erstellt werden konnte.
Durch die oftmals unzureichend publizierten Speziesbeschreibungen bezüglich innerartlicher Variation und jugendlicher Entwicklungsstadien wurde bei den Beschreibungen besonderer Wert gelegt. Dazu wurde als zusätzliches Hilfsmittel eine differenzierende Lobenlinien-Analyse auf Basis der Arbeiten von WEDEKIND und DIETZ entwickelt, um ein weiteres Instrument neben morphometrischer und skulptureller Merkmale zu besitzen, das eine korrekte und nachvollziehbare abgrenzende Bestimmung gewährleistet. Für eine präzise lithologische Ansprache wurde zudem der Gehalt an organischem und anorganischem Kohlenstoff gemessen.

Schlüsselwörter
Lobenlinie, Obtususton-Formation, Angulatenton-Formation, Euagassiceras, resupinatum, Arnioceras, bucklandi, Arnioceras semicostatum.

 

 


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Peter Luger: Mikropaläontologie (Foraminiferen, Ostrakoden), Biostratigraphie und fazielle Entwicklung der Kreide von Nordsomalia

 

ISBN 978-3-947953-00-4 (Gesamtausgabe Druck)

 

Ausführlicher Titel:

Mikropaläontologie (Foraminiferen, Ostrakoden), Biostratigraphie und fazielle Entwicklung der Kreide von Nordsomalia, mit einem Beitrag zur geodynamischen Entwicklung des östlichen Gondwana im Mesozoikum und frühen Känozoikum.

Micropalaeontology (Foraminiferida, Ostracoda), biostratigraphy and facies development of the Cretaceous of Northern Somalia including a contribution concerning the geodynamic development of eastern Gondwana during the Cretaceous to basal Paleocene.

 

Erscheinungsdatum der Druckausgabe: Dezember 2018  (1. Auflage)

Verlag: amh-Geo - Aham bei Landshut

Umfang: 2 Bände; Textband - 370 Seiten, 50 Abbildungen, 6 Tabellen, 2 Anhänge; Tafelband - 99 Seiten, 49 Tafeln - Softcover, Klebebindung

Sprache: Deutsch, mit englischer Zusammenfassung

Gewicht in Gramm: ca. 900

documenta naturae abhandlungen, Bd. 1, Teil 1&2

62,00 €

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Kurzfassung
Erstmals werden die kretazischen bis altpaleozänen Mikrofaunen (Foraminiferen, Ostrakoden) des zentralen Nordsomalias (zentrale und östliche Ahl Medo- und westliche Ahl Meskat-Küstenkordilliere) vollständig monographisch erfasst. Diese entstammen einer dichten Beprobung von insgesamt acht übertage aufgeschlossenen Profilen, wobei die Analyse der Mikrofaunen stratigraphisch den Zeitraum vom basalen unteren Apt bis zum mittleren Cenoman, und nach einem deutlichen Hiatus Campan, Maastricht und unteres Paleozän ergibt. Insgesamt werden 84 Foraminiferengattungen mit insgesamt 119 Arten (inkl. 6 neu errichteter Arten/Unterarten) und 65 Ostrakodengattungen (inkl. Untergattungen) mit insgesamt 152 Arten (inkl. Unterarten) beschrieben und dokumentiert. Bei den Ostrakoden werden 4 neue Gattungen und 24 neue Arten (inkl. Unterarten) eingeführt. Die biostratigraphische Auswertung ergibt für das Apt acht, für das Alb vier, das Cenoman drei, das Campan und Maastricht jeweils eine und das untere Paleozän drei aufeinander folgende typische Assoziationen von Foraminiferen und Ostrakoden (auf die formale Errichtung von Biozonen wird wegen der starken faziellen Abhängigkeiten der jeweiligen Leitfossilien verzichtet). Ökologisch sind die basalen Sedimente der Kreide dem Apt in limnischer Fazies zuzuordnen, die bereits im tiefen Unterapt in Ablagerungen einer Karbonatrampe übergehen. Erstmalig werden für das untere Oberapt Ablagerungen einer offenen Schelffazies aus Nordsomalia beschrieben (mit planktonischen Foraminiferen: Leupoldina cabri-Zone und reichhaltiger Ammonitenfauna), die bereits im höheren Oberapt wieder in die zunächst bis zum mittleren Cenoman anhaltende nach NW verlandende Karbonatrampenfazies übergehen. Auch die karbonatischen Sedimente des Campans, Maastrichts bis unteren Paleozäns sind in dieser Fazies entwickelt. Der allgemeine geologische Rahmen Somalias mit seinen tektonischen Elementen und der sedimentären Entwicklung bis zum Paläogen wird kurz dargestellt. Besonders ausführlich wird die Ablagerungsgeschichte Nordsomalias in der Kreide beschrieben und in den acht Profilen graphisch abgebildet. Anhand der Faunenanalyse wird die Ökologie der kretazischen Sedimente diskutiert sowie die Paläobio-geographie der Faunenelemente dargestellt. Letztere ergibt für das Apt bis Cenoman eine zunehmende Vereinheitlichung sowohl bei den Foraminiferen als auch bei den Ostrakoden im südtethyalen Raum, wohingegen im Campan bis unteren Paleozän bei den Foraminiferen eine zunehmende Trennung in west- und osttethyale Faunenelemente zu beobachten ist. Noch deutlicher ist bei den Ostrakoden ab dem Coniac bis zum unteren Paleozän eine strikte Trennung zwischen einer nordafrikanisch/levantinischen und einer iranisch/arabisch/somali-schen Faunenprovinz erkennbar. Ein Vergleich der faziellen Entwicklung der Kreide von Somalia und der nördlich und südlich angrenzenden Gebiete und deren geodynamischer Geschichte wird angestellt. Hierbei zeigt sich deutlich, dass Nordsomalia während der Kreide sowohl in der faziellen Ausbildung als auch in der geodynamischen (sequenzstatigraphischen-tektonischen) Entwicklung hohe Übereinstimmungen mit der arabischen Plattform aufweist. Hierbei sind jedoch die Hiaten zwischen Jura und Kreide sowie zwischen Cenoman und Campan deutlich länger als in den zu dieser Zeit direkt nördlich angrenzenden Gebieten, weshalb Nordsomalia als Südrand der arabischen Platte interpretiert wird. Der lange Hiatus zwischen dem obersten Jura und dem Apt in Nordsomalia in Kombination mit starker vertikaler Tektonik und lokal völliger Erosion jurassischer Ablagerungen wird mit dem Ende der Süd-Drift Madagaskars und dem Einsetzen der Drift zwischen Afrika/Madagaskar und Antarctica/ Australien in der tieferen Unterkreide in Verbindung gebracht. Der deutliche Hiatus zwischen dem Cenoman und Campan mit lokaler Erosion cenomaner Sedimente steht in klarer Verbindung mit dem Rift und der einsetzenden Drift zwischen Madagaskar und der Indo/Seychellen-Platte im Turon.

Schlüsselwörter
Nordsomalia, Kreide, Mikropaläontologie, Foraminifa, Ostrakoda, Geologie, Geodynamische Faktoren, Zerfall von Ostgondwana.

 

 


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